20. Juli 2011

DJV-Brandenburg begrüßt Ende von "Elena"

"Der Versuch der in der Krise um ihre Pründen besorgten Politikerkaste, eine Totalüberwachung der Arbeitnehmer und darunter der angestellten Journalisten einzurichten, ist gescheitert - und das ist gut so," kommentierte Hans Werner Conen, der Vorsitzende des DJV-Brandenburg, das nun endgültig gescheiterte Projekt "Elena". Die von der Großen Koalition eingerichtete Super-Datenbank sollte auf Vorrat schlechthin alles beim Staat über rund 40 Millionen dagegen wehr- und ahnungslose Menschen speichern, vom Lohn über Krankheits- und Ausfallzeiten bis zu Arbeitgeberbehauptungen über "Fehlverhalten" und die Teilnahme an Streiks. Dem Überwachungs- und Kontrollsystem drohte ohnehin nach der Vorratsdaten-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts der Absturz ins Illegale.

Conen: "Wie gerade zu besichtigen, führt der Wählerkauf durch Sozialleistungen auf Pump in den Staatsbankrott, nicht nur in Griechenland. Geldverteilen geht nicht mehr, jetzt kommen die rabiateren Mittel des Machterhalts wie Vorratsdatenspeicherung, Totalüberwachung, "Bundestrojaner" und massive Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit." Daß "Elena" gescheitert ist, bedeutet nach Ansicht des DJV-Brandenburg nur einen Etappensieg für Freiheit und Recht, denn man muß mit neuen Versuchen der Parteien rechnen.

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