9. Mai 2007

Protest gegen anti-jüdischen Boykott-Aufruf

Die britische Journalisten-Gewerkschaft „National Union of Journalists“ (NUJ) hat zum Boykott israelischer Produkte – auch Presseerzeugnisse – aufgerufen und Sanktionen gegen den jüdischen Staat gefordert

Hiergegen protestiert der DJV-Landesverband Brandenburg nachdrücklich.

Boykott-Aufrufe sind ganz generell mit journalistischem Berufsethos unvereinbar. Sie stehen auch im Widerspruch zur Meinungspluralität in einem Berufsverband. Und wenn wie hier ganz offen haßerfüllter Antisemitismus und Sympathie für islamisch-arabischen Terror á la Hisbollah durchscheinen, ist die Grenze zum Skandal überschritten,“ sagte der Landesvorsitzende Hans Werner Conen.

Ausgangspunkt der Anti-Israel-Resolution der NUJ ist die Ansicht, Israel habe im vergangenen Jahr „einen von langer Hand gepanten, barbarischen Angriff auf den Libanon“ verübt. Der den Auseinandersetzungen vorangegangene Raketenbeschuß Nord-Israels sowie die Entführung und Tötung israelischer Zivilisten und Soldaten wird von der NUJ nicht erwähnt.

Der DJV-Brandenburg hat den DJV-Bundesverband aufgefordert, öffentlich Position zu beziehen.

Mittlerweile hat der DJV Gesamtvorstand unter der Führung von Michael Konken dies abgelehnt.

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