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In der ersten Verhandlungsrunde über einen neuen Redakteurstarif am 19.01.2005 konnte keine Einigung erzielt werden. Der für Redakteure gültige Manteltarif war zum 31. Dezember letzten Jahres von Seiten der MOZ gekündigt worden
Dr. Almert, Geschäftsführer des Märkischen Verlags- und Druckhause fordert eine deutliche Verschlechterung des Jahreseinkommens mit einer Gültigkeit bis zum 30.06.2005.
Im Einzelnen soll das Urlaubsgeld ab Januar 2005 um 20 Prozentpunkte abgesenkt werden.
Durchschnittlich ist dies nach Angaben der Geschäftsführung ein Minus von 876 Euro.
Eine Gehaltssteigerung wird ebenso abgelehnt wie die vom DJV geforderte Erhöhung des Kilometergeldes für Dienstfahrten auf die steuerlich möglichen 0,30 Euro/Kilometer.
Der DJV Brandenburg, der in der Verhandlung durch Bernd Martin und Thomas G. Müller vertreten wird, ist zu Zugeständnissen bei Urlaubsgeld bereit, fordert aber im Gegenzug den Erhalt der 93 Redakteursarbeitsplätze sowie den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis zum 31. Dezember 2006.
Beim Gehalt wollen die Gewerkschaften keine Mindestlaufzeit, sondern eine Kündigungsmöglichkeit mit einer Frist von 3 Monaten, um flexibel auf die wirtschaftliche Lage reagieren zu können.
Die Geschäftsführung lehnt eine Festschreibung der Anzahl der Redakteursarbeitsplätze ab. Man möchte flexibel agieren und so jederzeit kündigen können.
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